Luès, der sanfte Weltriese – eine mechanische Marionette, die einst ihren eigenen Dompteur verschlang, wird von Aldo, dem treuen Affen auf seinem Fahrrad begleitet.
Der Maschinenclown spendet dem Publikum tröstende Gesten, als wäre er gekommen, eine unsichtbare Leere zu füllen. Allen, die sich mit wahrer Neugier nähern, öffnet er Hand und Hut und enthüllt jene Schätze, die im Gedächtnis für die Ewigkeit haften bleiben.
In den Pausen zwischen den einzelnen Darbietungen bleiben Luès und Aldo vor Ort und sind gut sichtbar. Sie sind in einen weiten Poncho gehüllt, schlafen oder machen ein Nickerchen. Neben ihnen stehen ein kleiner Tisch, Papier und Stifte bereit; das Publikum ist eingeladen, aufzuschreiben oder zu zeichnen, was jeder und jede in dieser Sekunde der Ewigkeit unbedingt retten und mitnehmen möchte. Anschließend kann man seinen Zettel in die große Truhe stecken, mit der unsere beiden Protagonisten reisen.
Das nährt Luès’ Träume, während er schläft, und zugleich wird er zum Sammler ihrer Träume, die er sorgfältig in seiner großen Schatzkiste aufbewahrt. Später, wenn er zahlreiche Zeichnungen und Worte gesammelt hat, können wir einige davon einrahmen und auf dem Tisch auslegen, damit die Menschen die Träume und Schätze ihrer Mitmenschen kennenlernen können.